Ein Postskriptum, oft als PS abgekürzt, ist eine Nachschrift oder ein Zusatz, der am Ende eines Textes, wie beispielsweise eines Briefes oder einer E-Mail, eingefügt wird. Diese Ergänzung hat den Zweck, Informationen bereitzustellen, die im Haupttext nicht behandelt wurden. Der Begriff Postskriptum stammt aus dem Lateinischen und wird im Deutschen als neutrales Substantiv verwendet. Die Bedeutung sowie die Definition des Postskriptums sind in Nachschlagewerken wie dem Duden und Wikipedia präzise erläutert. In der digitalen Textverarbeitung hat das PS nicht an Bedeutung verloren; es wird nach wie vor eingesetzt, um dem Lesepublikum zusätzliche Anmerkungen oder Gedanken zu vermitteln. Auch im Usenet wurden Postskripte verwendet, um Diskussionen zu ergänzen oder klarzustellen.
Herkunft und Bedeutung des PS
Das Postskriptum, abgekürzt als PS, hat seine Wurzeln im Lateinischen, wo es „post scriptum“ bedeutet, also „nach dem Geschriebenen“. Dieses Konzept bietet den Absendern die Möglichkeit, zusätzliche Informationen nach dem Haupttext eines Briefes hinzuzufügen. Oft wird es verwendet, um wichtige Punkte zu betonen oder um spontane Gedanken festzuhalten, die nach dem Verfassen des Hauptinhalts aufgekommen sind. In der Kommunikation, sei es in gedruckten Briefen oder digitalen Nachrichten, hat das PS als Nachschrift eine besondere Bedeutung erlangt. Es erlaubt den Schreibenden, in einer klaren und prägnanten Weise auf relevante, aber nicht im Haupttext behandelte Themen hinzudeuten. Das Postskriptum hat somit nicht nur praktische, sondern auch eine stilistische Funktion in der schriftlichen Korrespondenz.
Richtige Anwendung in E-Mails und Briefen
Das Postskriptum, abgekürzt als PS, bietet eine Möglichkeit, wichtige Botschaften nachträglich dazuzuschreiben. In der modernen Korrespondenz, insbesondere in E-Mails, spielt das Postskriptum eine bedeutende Rolle, um dem Schreiben einen persönlichen Touch zu verleihen. Laut Duden ist die Schreibweise des Begriffs korrekt, und die Verwendung sollte stets im Einklang mit den Regeln der Rechtschreibung stehen. Für Sekretärinnen und Bürokaufleute gilt es, beim Formatieren darauf zu achten, dass das PS klar erkennbar und optisch abgehoben ist. Handgeschriebene Postskripte in Briefen verleihen zusätzlich einen nostalgischen Charme. Es gibt jedoch Dos and Don’ts, die beachtet werden sollten: Zu viele Informationen im Postskriptum können den Leser überfordern, während ein prägnantes PS die Botschaft unterstreicht.
Dos and Don’ts beim Postskriptum
Beim Verfassen eines Postskriptums (PS) in einem Brief oder einer E-Mail gibt es einige wichtige Dos und Don’ts zu beachten. Dos umfassen die Verwendung des Postskriptums als stilistisches Mittel, um zusätzliche Informationen oder wichtige Gedanken in einem Nachsatz hervorzuheben. Achten Sie darauf, dass das PS klar und prägnant ist, um Verwirrung zu vermeiden. Die DIN 5008 gibt klare Richtlinien vor, wie das Postskriptum korrekt formatiert werden sollte, wodurch es zu einem professionellen Bestandteil eines Schriftstücks wird. Zu den Don’ts gehören, das PS nicht für wichtige Informationen zu nutzen, die vorab im Text erwähnt werden sollten – dies könnte Leser im Rhein-Main Gebiet sowie in Hessen irreführen und den Eindruck erwecken, dass etwas Wesentliches vergessen wurde. Vermeiden Sie auch zu viele Ergänzungen im Postskriptum; es sollte ein rhetorisches Mittel bleiben, um den letzten Gedanken elegant abzurunden.


